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Pressemitteilungen

11.02.2019 | AndresPartner | Mitteilung der Pressestelle
Küpper Metallverarbeitung aus Velbert startet Eigenverwaltungsverfahren

• Das Amtsgericht in Wuppertal hat dem Antrag des bergischen Automobilzulieferers entsprochen und die vorläufige Eigenverwaltung angeordnet

• Geschäftsführer und Restrukturierungsverantwortlicher informieren die rund 230 Beschäftigten in Velbert über die aktuelle Situation

• Der Geschäftsbetrieb des Unternehmens läuft ohne Einschränkung weiter

Velbert, 8. Februar 2019. Die Küpper Metallverarbeitung Velbert GmbH, traditionsreicher Automobilzulieferer aus dem Bergischen Land, hat heute beim zuständigen Amtsgericht in Wuppertal Antrag auf ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung gestellt. Das Gericht hat diesem entsprochen und die vorläufige Eigenverwaltung über das Unternehmen angeordnet.

„Aufgrund gescheiterter Verhandlungen mit den Finanzieren des Unternehmens ist erforderlich geworden, dass wir die vor einigen Monaten angestoßene Restrukturierung nun in diesem Rahmen fortsetzen müssen“, erklärt Geschäftsführer Philip Hertzog, der die Küpper Metallverarbeitung Velbert GmbH auch im Eigenverwaltungsverfahren führen wird, die Ausgangslage.

Zur Seite steht ihm dafür ab sofort der Düsseldorfer Rechtsanwalt und Sanierungsexperte Dr. Dirk Andres von der Kanzlei AndresPartner, der mit seinem Team bereits eine Vielzahl von Unternehmen erfolgreich bei ihren Eigenverwaltungsverfahren begleitet hat. Er wird den Automobilzulieferer dabei unterstützen, einen Plan für die langfristige Fortführung des Unternehmens zu erstellen und damit die gegenwärtige Situation hinter sich zu lassen. „Unser Ziel ist es, die Küpper Metallverarbeitung Velbert GmbH für die Zukunft neu aufzustellen“, erklärt Andres. Positiv wertet er den Umstand, dass die Geschäftsführung sich rechtzeitig dafür entschieden hat, diesen Weg zu gehen.

„Der Geschäftsbetrieb ist stabil und wir verdienen Geld“, sagt Hertzog. Die Aufgabe wird es jetzt sein, Vertrauen in das Unternehmen wiederherzustellen und es so auszustatten, um einen langfristigen Fortbestand im Interesse von Mitarbeitern, Lieferanten, Kunden sowie Gläubigern sicherzustellen.

Bei ihrem Vorhaben wird die Küpper Metallverarbeitung aus Velbert auch durch den gerichtlich bestellten vorläufigen Sachwalter, Rechtsanwalt Dr. Jens Schmidt, begleitet. Schmidt, dessen Aufgabe es ist, das Unternehmen während des gesamten Prozesses zu überwachen und Gläubigerinteressen zu wahren, ist seit Dezember 2018 auch vorläufiger Insolvenzverwalter der Traditionsgießerei Küpper Metallverarbeitung Heiligenhaus GmbH.

Der Geschäftsbetrieb der Küpper Metallverarbeitung Velbert GmbH wird derweil ohne Einschränkung fortgeführt. Die Produktion ist auch während des Eigenverwaltungsverfahrens gewährleistet. „Unsere Auftragsbücher sind voll“, sagt Hertzog. „Unsere Kunden beliefern wir auch weiterhin in vollem Umfang, pünktlich und in gewohnter Qualität.“

Zusammen mit dem Restrukturierungsbevollmächtigten Dr. Dirk Andres hat er heute die Belegschaft über die aktuelle Situation und die nächsten Schritte informiert. Die Löhne und Gehälter der insgesamt rund 230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für drei Monate durch das Insolvenzgeld der Bundesagentur für Arbeit gesichert. Die Vorfinanzierung wird kurzfristig beantragt.

Weitere Informationen

Die Küpper Metallverarbeitung Velbert GmbH ist in der Entwicklung und Fertigung von hochwertigen Präzisionskomponenten für die Automobilindustrie mit den Produktsegmenten Motorkomponenten, Radaufhängungen und Lenkungsteile sowie Getriebeteile tätig. Zu den Kunden gehören weltweit tätige Hersteller von PKW und Nutzfahrzeugen sowie die Zulieferindustrie. In Velbert arbeiten rund 230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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