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13.11.2020 | | Mitteilung der Pressestelle
Sanierungsexperte Pluta erreicht Insolvenzquote von 84 % für Gläubiger der Richard Frank GmbH

Stuttgart, 12. November 2020. Erfreuliche Nachrichten gibt es für die Gläubiger der insolventen Richard Frank GmbH. Sanierungsexperte Michael Pluta von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH kann knapp eine Million Euro an die Gläubiger ausschütten. Die Insolvenzquote beträgt überdurchschnittliche 84 Prozent.

Der traditionsreiche Parketthersteller und -verleger aus Stuttgart meldete im Jahr 2014 Insolvenz an. Eine Sanierung war nicht möglich. Michael Pluta musste in seiner Funktion als Insolvenzverwalter den Betrieb nach wenigen Wochen einstellen.

Der Grund für die hohe Quote liegt insbesondere darin, dass die Muttergesellschaft, die im Besitz der Immobilie war, diese zu einem attraktiven Kaufpreis veräußern konnte. Diese Gesellschaft befand sich nicht in einem Insolvenzverfahren. Die Richard Frank GmbH hatte jedoch hohe Forderungen gegenüber der Muttergesellschaft, die im Rahmen des Verfahrens geltend gemacht wurden. Zudem gelang Pluta die Durchsetzung von Anfechtungs- und Haftungsansprüchen zugunsten der Masse.

Restrukturierungsexperte Pluta erklärt: „Wir haben damals mit allen Beteiligten gut zusammengearbeitet, sodass die Immobile der Muttergesellschaft außerhalb der Insolvenz veräußert werden konnte. Davon profitieren insbesondere die Gläubiger. Trotz der Liquidation des Unternehmens haben wir eine außerordentlich hohe Quote von 84 Prozent für die ungesicherten Gläubiger erzielt.“ Pluta wurde im Verfahren von Rechtsanwalt Heinz-Joachim Hombach unterstützt

Der Schlusstermin erfolgt nun Ende November 2020. Damit kann das Verfahren innerhalb von sechs Jahren nach Insolvenzeröffnung abgeschlossen werden.

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